Camponotus substitutus Camponotus substitutus

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Salute!

Ich weiß, ich wollte mich bessern… und doch gab es schon wieder eine lange Pause. Aber nun hab ich mir vorgenommen, euch mal wieder mit einem Update zu versorgen.

Ich glaube, ich hatte es bisher nicht erwähnt… ich habe mit Camponotus substitutus begonne. Anfangs war es nur eine Königin mit einer Arbeiterin. Inzwischen sind es immerhin schon 5 Arbeiterinnen. Eine Weile war Pause und es hat sich nicht viel getan bei ihnen… der Grund ist mir noch nicht ganz klar. Doch seit einiger Zeit sind sie wieder fleißig am furagieren (für ihre kleine Anzahl). Im Moment sind sie vorwiegend Nachtaktiv. Doch auch schon kurz bevor das Licht ausgeht, kann man sie draußen entdecken und beobachten.

Sie unterscheiden sich recht deutlich von meinen bisherigen Ameisen durch ihren Körperbau. Sie sind wesentlich größer als meine Messor. Haben jedoch einen sehr schlanken Körper in hell-/gold-braun. Und sie besitzen für die Körpergröße sehr lange Beine, mit denen sie spielend an allen erdenklichen Oberflächen laufen können. Und wenn sie es eilig haben, können sie verdammt schnell sein!

Derzeit halte ich sie in einem Ytong-Nest, das über einen Schlauch an eine Arena angeschlossen ist. Diese ist bisher sehr einfach gehalten… eine dünne Schicht Gips um Feuchtigkeit zu speichern/aufzunehmen. Darauf etwas Sand/Lehm um dem ganzen ein “etwas” natürlicheres Aussehen zu geben. Ansonsten befindet sich in der Arena eine kleine Tränke und eine Uhrglasschale, auf der es Zuckerwasser oder Honigwasser und gelegentlich tierisches Eiweiß gibt.
Wie auch meine anderen Bewohner halten sie ebenfalls nicht viel von Pinky-Maden oder Mehlwürmern. Ich habe jedoch sehr gute Erfolge bei ihnen mit gefrohrenen Mückenlarven gemacht. Diese kann man als eine Art Tafel kaufen und dann immer solche kleinen Würfel unter fließend Wasser in einem feinen Sieb auftauen. Davon sind sie total begeistert.

Vielleicht gibt es demnächst mal ein Bild der Anlage. Heute nicht. Heute gibt es aber Bilder, wie sie sich über die Mückenlarven hermachen.

Viel Spaß!
Momo

Messor barbarus Bilder

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Salute!

So, hier nun ein paar Bilder vom Becken und was da im Moment so los ist. Ich muss dazu sagen, dass sie wohl noch nicht ganz wach sind, sonst wäre noch deutlich mehr los.

Messor barbarus Hausputz

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Hallihallo!

So, heute war es soweit. Ich habe mich gewagt, bei meinen Messor das Becken zu reinigen. Also erstmal alle Schläuche abgezogen und deren Enden sowie die Löcher im Becken mit Watte verschlossen. Für “kurze” Arbeiten ist Watte völlig ausreichend. Auf dauer würde es sie aber keineswegs abhalten.

Nun die verbleibenden Ameisen im Becken einsammeln… zum Glück war ja nicht viel los, dank Winterruhe! Waren aber trotzdem eine ganze Menge…

Eingefangen

Nachdem das Becken nun befreit war von Ameisen hab ich erstmal den ganzen lockeren Dreck rausgeklopft. Das war der leichte Teil! Jetzt wurde es haariger… Messor barbarus sind extreme Dreckspatzen! Liebevoll haben sie jede Kante im Becken zugeschmiert. Und mit Wasser und Schrubben alleine ging das nicht ab. Und mit Reinigungsmitteln gehe ich da ungern dran. Letztendlich hab ich alles mit einem Glasschaber abbekommen. Danach noch mal gründlich mit heißem Wasser durchgespühlt und mit einem Handtuch getrocknet und dabei noch die letzten Flecken entfernt.

Nun gings ans neu einrichten. Von Sand bin ich inzwischen abgekommen, weil sie den mit Vorliebe dafür verwenden, die Tränke “kurzzuschließen”, so dass alles Wasser raus läuft. Ich hab ich für Kokoshumus entschieden, den ich “ausversehen” mal gekauft hatte und nun findet er mal Verwendung.

Dann noch den Körnernapf rein, die Tränke sicher positioniert und etwas tierisches Eiweiß (in dem Fall gefrohrenes Hackfleisch) hinein und dann wieder angeschlossen. Dann noch die gefangenen Ameisen wieder rein und ein Spot-Strahler drauf. Dieser sorgt neben mehr licht auch für etwas wärmere Temperaturen, denn ich habe mich entschieden, sie aus der Winterruhe zu holen bzw. es ihnen zu ermöglichen. Die beiden Farmen sind noch unbeheizt.

Nun doch mal ein Bild der kompletten Anlage. Rechts hinten sehr ihr die erste Farm, in der sie gelebt hatten, als sie etwas mehr wurden. Inzwischen wird sie nur noch als Körnerspeicher verwendet, da es in ihr knochentrocken ist.
Davor seht ihr das (mühsam gereinigte) neu eingerichtete Becken. Auf der linken Seite seht ihr die neue Farm, die ich vor etwa einem halben Jahr der Anlage hinzugefügt habe. In der alten war einfach nicht mehr genug Platz. Verbunden ist alles mit Schläuchen (auf dem Bild nur teilweise sichtbar), die durch die Pflanze gehen und in der Mitte ein T-Stück.
Das Becken ist auf dem Bild etwas zu hell geraten. Da aber gerade eine Menge los ist in dem Becken, werde ich später noch mal einzelne Bilder vom Becken nachliefern.

Messoranlage

Messoranlage

Dann bis demnächst!

Odontoponera transversa Ytongnest – Der Anfang

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Hiho!

So schnell kanns gehen, dass schon wieder ein Update kommt. Ich hab ja versprochen, dass ich mich öfter melde! ;)

(Notitz an mich selbst: Die Smilies hier sehen sch**** aus! Muss ich dringend austauschen!) Aber ich schweife ab…

/* edit: Smilies sind ausgetauscht! Sieht jetzt wesentlich besser aus, finde ich! */

Also, wie schon im vorherigen Artikel angesprochen, plane ich für meine Odontoponera ein Ytongnest. Welchen Spaß ich beim Einkaufen hatte, konntet ihr ja schon lesen. Heute habe ich mit dem Nest angefangen.

Schritt 1

Zunächst den Ytong mit einem alten Fuchsschwanz (nehmt keine Säge, die euch wichtig ist! Sie wird beim Sägen von Ytong extrem schnell dahin bzw. stumpf sein) auf eine passende Größe schneiden. Dann habe ich eine Papierschablone angefertigt, die grobe Kammerstruktur aufgezeichnet und die Plexiglass-Platte passend zugeschnitten.
Plexiglass kann man übrigens hervorragend mit einer Eisensäge zuschneiden. Angeblich machen Profis das mit Anritzen und dann einfach brechen, aber das funktionierte bei mir noch nicht so, daher greife ich noch auf die Eisensäge zurück.
Hier das Ergebnis von Schritt 1:

Schritt 1

Schritt 2

Nun die Kammern aus der Schablone mit einem Teppichmesser oder ähnlichem Ausschneiden. So kann man es einfacher auf den Ytong legen und die Gänge/Kammern mit einem Bleistift aufzeichnen. Das sieht dann etwa so aus:

Schritt 2

Schritt 3

Nun kann man die Gänge und Kammern aushölen. Einige machen das wohl mit einem kleinen Meißel und Hammer. Ich tue mir da irgendwie leichter mit meinem kleinen Fräser (so ne Art Dremel) mit Fräsaufsatz (die bei Ytong aber, anders als bei Gips, auch verdammt schnell stumpf werden). Um den Staub und die Krümmel etwas unter Kontrolle zu halten, solltet ihr einen Staubsauger immer möglichst dich an der Frässtelle halten. Eingeschaltet natürlich! :-P

Schritt 3

Schritt 3 - Detail

Dann hab ich das ganze noch mit einer Mischung aus Gips und Lehm angestrichen. Damit das ganze nicht schon quasi bei der Berührung mit dem Ytong trocknet, empfiehlt es sich, den Ytong vorher gut zu wässern. Sonst schafft man es kaum, das Zeug richtig zu verstreichen, weil der Ytong ihm fast Augenblicklich das Wasser entzieht und es dadurch zu schnell fest werden würde. Noch ist ist es am Trocknen auf der Heizung. Bilder werden noch folgen. Sobald es getrocknet ist, kann ich die Plexiglassscheibe mit Silikon ankleben. Das muss dann noch mal eine ganze Weile trocknen und man sollte es anschließend noch mal vorsichtig mit Wasser Innen und Außen spühlen um Reste von Essigsäure (darauf beruht das meiste Silikon, darum riecht es auch beim Arbeiten damit so “angenehm” nach Essig) zu entfernen, die für die Kleinen nicht so gesund ist.

Ameisen Kurzes Update nach langer Pause

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Hallo liebe Leser!

Ich habe lange nicht geschrieben. Man möge mir verzeihen.
Es passiert viel bei meinen Kleinen! Und in Kürze werde ich auch wieder ausführlicher Berichten.

Ich habe mir vor kurzem eine neue Kamera bestellt. Wen es interessiert, eine Panasonic Lumix DMC-FZ28. Sobald sie da ist, werde ich euch mit deutlich besseren Bildern von meinen Kleinen versorgen können. :) Bisher wurden die Bilder, die ihr in diesem Blog findet, nur mit einer Handykamera (wenn auch mit einer sehr guten, wie ich finde) gemacht.

Derzeit befinden sich meine Messor noch im Winterruhe, die aber bald beendet sein wird. Ich merke schon, wie sie wieder aktiver werden… ich hoffe, sie lassen sich noch etwas Zeit damit! Ich hab nämlich noch vor, das Auslaufbecken noch gründlich zu reinigen und den ganzen angefallenen Müll darin mal zu entsorgen. Sobald sie wieder richtig aktiv werden, dürfte das ein Ding der unmöglichkeit sein.

Und heute hab ich einen Ytong im Baumarkt gekauft. Ich sag euch… wenn ihr das auch machen wollt, dann nehmt euch viel Zeit! Den Stein zu finden war an sich kein Problem! Nur die Kassiererin an der Kasse konnte nicht so viel damit anfangen. Minutenlang suchte sie in ihren Listen… dann versuchte sie es telefonisch bei einer Kollegin… irgendwie wollte sie sich aber den Begriff “Ytong” nicht merken. Sie beschrieb ihn als “weißen krümmeligen Stein”, was es der Kollegin anscheinend schwer machte, das Ding telefonisch zu identifizieren. Nach fast 10 Minuten war es dann vollbracht… daher meine Warnung: Nehmt euch Zeit dafür! :-D
Den Ytong hab ich übrigens gekauft, um meinen Odontoponera ein Ytong-Nest zu bauen. Sobald ich dabei bin, werde ich auch Bilder liefern. Denn ich glaube, sie sind von dem Gipsnest nicht so begeistert und in einigen Foren hab ich gesehen, wie sie meist in Ytong-Nestern gehalten werden. Erhoffe mir davon etwas mehr Erfolg mit ihnen, denn sie machen mir ein wenig Sorgen.

So, das war mal ein kurzes Update. Wie schon oben erwähnt, ich werde in Zukunft wieder öfter schreiben. Versprochen!

Viele Grüße

Odontoponera transversa Zwei Bilder meines Odontoponera-Beckens

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Odontoponera transversa Ankunft meiner Odontoponera

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Wenn auch “etwas” verspätet, will ich euch doch kurz schreiben, wie meine Odontoponera transversa bei mir angekommen sind! :) Bestellt habe ich sie bei AntStore. Denn hier habe ich bisher nur beste Erfahrungen mit Qualität und Service gemacht. Gut verpackt kamen sie dann auch an. Aufrgrund der winterlichen Temperaturen kamen sie zusammen mit einem sogenannten “HeatPack” verpackt an. Das ist ein kleiner Beutel, der nach “Aktivierung” für 24-48 Stunden kontinuierlich sanfte Wärme angibt. Ähnlich einem Taschenwärmer – allerdings nur einmal verwendbar, dafür aber länger wirksam. Auf diesem Bild könnt ihr die Box mit den Ameisen und das Heatpack rechts daneben sehen (entschuldigt die miese Qualität).

Ankunft Odontoponera Box mit HeatPack

Ankunft Odontoponera Box mit HeatPack

Hier habe ich noch ein etwas besseres Bild von der Box nach dem öffnen. Wie man sieht, habe ich eine ordentliche Kolonie bekommen! :) Und ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten! :-D

Ankunft Odontoponera Box geöffnet

Ankunft Odontoponera Box geöffnet

Odontoponera transversa Impressionen

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Hallo ihr Lieben!

Lange gab es nichts Neues von mir. Lag daran, dass zum einen meine Messor barbarus noch in verspäteter Winterpause sind und ich zum Anderen einfach nicht dazu kam. Bilder habe ich fleißig gemacht… und so nach und nach werde ich euch die Bilder auch zeigen. Natürlich könnte ich sie einfach alle auf einmal in einen Beitrag klatschen… aber ist doch viel spannender und schöner, wenn ich auch etwas dazu schreibe. ;)

Inzwischen haben meine Odontoponera ein weiteres größeres Terrarium bekommen. Das erste war nur als Übergangsbecken gedacht. Aber noch verstehen sie anscheinend nicht so ganz, was ich von ihnen will. Meine Idee ist eigentlich, dass sie KOMPLETT in das neue Becken ziehen. Brauche das kleinere für andere Ameisen. Inzwischen wird das “alte” Becken nicht mehr beheizt, hat keine eigene Beleuchtung mehr und wird von mir nicht mehr befeuchtet. Trotzdem wehren sie sich standhaft, dort auszuziehen. In den letzten Tagen gab es viel hin und her… war richtig aufregend! Jeden Tag, wenn ich von Arbeit gekommen bin, waren sie woanders. Gestern sind sie in das Gipsnest im alten Becken gezogen… jetzt, wo ich es gar nicht mehr will. *grml*

Jedoch hab ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Schnappschüsse gemacht! Viele sind nichts geworden… oft sind sie einfach unscharf geworden. Jedoch habe ich heute beim Begutachten der Schnappschüsse etwas entdeckt, dass mir bisher entgangen ist. Ich hatte das Glück, zwei relativ gute Bilder von zwei Larven zu machen. Der Größe nach zu urteilen dürften diese sich kurz vor der Verpuppung befinden.

Sehen sie nicht wunderschön aus?
Mit den kleinen “Noppen”!

Hier habe ich noch ein weiteres Bild für euch:

Wie gesagt – verzeiht mir die bescheidene Qualität! Mehr gibt meine Technik im Moment nicht her!
Wenn aber jemand Ideen hat, wie ich die Bildqualität mit einem Fotobearbeitunsprogramm noch optimieren kann, dann lasst es mich wissen!

So, das wars erstmal.

… Aber ich verspreche, in Zukunft wieder mehr zu schreiben! Immerhin hab ich noch eine ganze Menge Bilder, die kommentiert werden wollen! ;)

Messor barbarus Heimchen hin… Heimchen her…

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Hallo allerseits!

Wenn auch mit etwas Verspätung, so möchte ich doch jetzt ein paar Bilder vom Heimchen-Schmaus nachreichen, die ich versprochen hatte!

Das eine Bild ist leider etwas unscharf. Dennnoch sollte auf den Bildern gut erkennbar sein, wie sie sich über ein Heimchen her machen. Ist echt faszinierend! So viele Ameisen… und alle versuchen mitzuhelfen, das Heimchen abzutransportieren. Allerdings ist jede der Meinung, einen anderen Weg wählen zu müssen. So geht es hin und her… die Stärkste gibt dann irgendwann die Richtung an. Sie stehen zurzeit voll auf tierisches Eiweiß. Ist ja auch gut für den Nachwuchs! In Sachen Jagen stellen sie sich allerdings nicht sehr geschickt an. Ist das Heimchen nicht vorher von mir schon entsprechend “maltretiert” worden, kommen sie damit nicht zurecht. Sie verbreiten nur Aufregung im ganzen Formicarium… alle rennen wie wild durcheinander. Und gelegentlich schafft es auch mal eine, sich an dem Heimchen fest zu beißen, doch wirklich erledigen können sie es nicht. Messor b. besitzt kein Gift… sie haben nur ihre Mandibeln, mit denen sie zwar beißen können, aber dabei stellen sie sich im “Kampf” nicht besonders geschickt an.

Ist das Heimchen allerdings bereits weitestgehend Bewegungsunfähig, so arbeiten Herrscharen daran, es zu transportieren. Ganz besonders mutige Exemplare trennen die haarfeinen Fühler eines Heimchens ab. :-P

Ameisen Wasser(-spaß)

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Huhu Leute!

Ich hab ja schon mal von der Konstruktion meiner Tränke für die Ameisen berichtet. Da ich eben mal wieder das Wasser aufgefüllt habe, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Fotos davon gemacht. Vielleicht hilft es ja einem anderen Ameisenhalter, der ähnliche Probleme hat.